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Mettingern platzt der Kragen

Während wir, die Bürgerinitiative „Gesunde Luft-Gesunder Boden e.V.“ , juristischen Beistand bemühen, der zurzeit die Erfolgsaussichten einer Klage gegen den geplanten Ferkelaufzuchtstall an der Nordstraße auslotet, platzt offenbar auch anderen Mettinger Bürgern der Kragen, aber der Zorn richtet sich jetzt nicht nur gegen den kürzlich genehmigten Stall, sondern auch gegen den Landwirt selbst.
Dem Vorstand der Bürgerinitiative wurden am 3.November 2016 anonym gehaltene Briefe zugestellt, in denen verschiedene Anwohner der Fangkampsiedlung ihrer Wut freien Lauf ließen. Nun ist der Gang in die Anonymität nicht Sache der Bürgerinitiative, denn wir benennen  bekannterweise unerschrocken alle diesbezüglichen Missstände beim Kreis Steinfurt und outen uns auch per Namen und Adresse.
Dennoch muss der Inhalt dieser Briefe ernst genommen werden, weil  aus ihnen ganz klar hervorgeht, dass in Mettingen unterschwellig ein wahrer Kessel von Wut und Empörung gegen den betroffenen Landwirt brodelt, der mit den Aktionen der Bürgerinitiative nicht direkt zu tun hat. Berichtet wird von wüsten Beschimpfungen und diversen verbalen Auseinandersetzungen, weil die betroffenen Anwohner weder die immer schlimmer gewordene Geruchsbelästigung noch den Lärm hinnehmen wollen, den die Lüfter in den schon vorhandenen Ställen besonders in den Sommermonaten verursachten. Nachts, so heißt es, müsse man die Fenster schließen, weil es entweder stinke oder Lüfter-Geräusche entstünden, die an „Hubschrauber erinnern, die im Garten landen“. Wenig verwunderlich:
Auch die Anwohner der Fangkampsiedlung haben längst festgestellt, dass die Belästigung mit den Jahren immer schlimmer geworden ist. Wie die Bürgerinitiative selbst stellen auch die Verfasser der Briefe fest, dass „das kleine Wäldchen in der Nähe des Hauses Dingwerth inzwischen zu wertvollem Ackerland umgewandelt worden ist, denn von der Nordstraße aus hat man mittlerweile freien Blick auf ein Haus, das früher hinter dem Wäldchen verborgen war“.

Wir garantieren Ihnen, liebe Verfasser, absolute Diskretion, wenn Sie sich direkt an uns wenden, damit wir uns auch für Sie einsetzen können. Wir stehen nämlich auch Ihnen gegenüber zu dem Dialog-Angebot, das weder der betroffene Landwirt noch der Kreis Steinfurt bisher nutzen wollten. Ein Grund mehr, in dieser Angelegenheit hellwach zu bleiben.

Gerhard Baune, 1.Vorsitzender der Bürgerinitiative, Woorteweg 1, 49497 Mettingen