Es könnte ein heißer Herbst werden - aktueller Zwischenstand unserer Arbeit
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Mitgliederanzahl ist gestiegen!

Mitgliederzahl ist gestiegen
Die aktuellen Ereignisse rund um die Genehmigung zum Bau von Bullenmastställen für 950 Mastbullen auf der Hofstelle Borchelt haben in der Mettinger Bevölkerung ein erhöhtes Interesse hervorgerufen. Erfreulicherweise konnten wir einige neue Mitglieder für die BI gewinnen. Ein Stall in dieser Größenordnung und in unmittelbarer Nähe zu Schulen, Sporthallen, DRK- Heim, Behindertenwohnungen und Wohnbebauung kann nicht richtig sein! So etwas spürt der Bürger. Deshalb begrüßen wir die neuen Mitglieder herzlich und fordern alle auf, an unserer Sache aktiv mitzuwirken.

 

Openpetition

Wir haben uns entschlossen, die freie Plattform
www..openpetition.de

openPetition Taubeweiss
für unser Anliegen zu nutzen. Open petition ist eine Plattform für Unterschriftenaktionen, Initiativen, Petitionen: Starten, sammeln, debattieren, öffentliches Interesse wecken und verändern!
Unsere Bitte: machen Sie mit! Einfach den Link anklicken und schon geht es los. Es können bis zu 5 Familienmitglieder unter der gleichen E-Mail-Adresse abstimmen, aber das natürlich jeweils einzeln, hintereinander...Und: bitte auch alle Ihre Partner und Freunde motivieren!
Wir erwägen auch eine zweite Petition auf den Weg zu bringen, die sich direkt an den Landtag richtet.

 

Sondersitzung des Mettinger Gemeinderates zum Bauvorhaben Borchelt am 19.08.2020
Bedauerlicherweise mussten wir erfahren, dass Verhandlungen der Bürgermeisterin Christina Rählmann mit dem Landwirt Borchelt ohne Ergebnisse vor mehr als einem Jahr beendet wurden. Die Öffentlichkeit erfuhr davon nichts. Nach aktueller politischer Intervention wurden die Gespräche  wieder aufgenommen, mit dem Ergebnis: Der Neubau der Stallungen für 1000 Mastbullen an der vorgesehen Hofstelle sei alternativlos, aber die verlangte Sondersitzung des Gemeinderates sollte stattfinden. Am 19. 08. 2020 tagte der Rat in nicht öffentlicher Sitzung. Das Ergebnis: es soll die Verfügbarkeit weiterer Grundstücke gemeinsam mit Kreis und Bezirk geprüft werden. Warum hat man das nicht schon ein Jahr früher getan?!
Durch den bedauerlichen Brand im Schweinestall vor zwei Jahren ist die historische Chance einer Verlegung der neugeplanten Stallungen weiter entfernt von Schulen, Sportstätten, DRK- Heim und angrenzender Wohnbebauung nach wie vor gegeben. Man sollte doch diese einmalige Chance nicht verpassen, um nicht einen Zustand am Rande des Ortskernes zu schaffen beziehungsweise auf Jahrzehnte zu zementieren, der einer künftigen Entwicklung der Gemeinde Mettingen städtebaulich und gesellschaftlich diametral entgegensteht.
Wir fordern deshalb nochmal dringend die Verantwortlichen auf, in dieser Frage alles zu unternehmen, um diese Chance zu nutzen. Ziel muss es sein, eine zukunftsfähige und auf Dauer konfliktfreie Lösung sowohl für den Landwirt als auch für die Mettinger Bürger zu erreichen. Dass das nicht einfach ist, kann kein Grund sein, die aktuelle Situation hinzunehmen.  Wir von der Bürgerinitiative sind bereit, in diesem Sinne daran mitzuwirken!
Wir haben immer noch sehr große Hoffnung, dass die Mettinger Parteien dieses Thema endlich parteiübergreifend mit Bürgermeisterin und Landwirt Borchelt angehen werden. Warum greift man das Thema nicht gleich umfassender an: die zurzeit vorhandenen Mastbetriebe deutlich in den Außenbereich verlagern und die freiwerdenden Flächen für die dringend benötigte Wohnbebauung erschließen! Dann wäre „Zukunft gestalten“ nicht nur ein Wahlkampfslogan!

27.08.2020