Rindermaststall

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So wird das aussehen, wenn aus dem Plan Realität wird!

Lageplan erweitert

 

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Dokumentiert euren Widerstand gegen die Rinderställe auch per open petition!
Es kostet nichts und ist anonym.
Open petiton:
https://www.openpetition.de/petition/online/keine-massentierhaltung-in-direkter-naehe-zu-schulen-sportanlagen-und-kindergaerten

 Petition QR

Anleitung und Erklärung der Petitoon:
Petition was passiert gerade   Petition1

Was passiert gerade in 49497 Mettingen?

Den Wunsch der Bevölkerung zum Umdenken völlig ignorierend, soll hier eine riesige Bullenmaststallanlage mit über 1000 Tieren gebaut werden. Dabei ist die Massentierhaltung mitverantwortlich für die größten Umweltprobleme unserer Zeit: Klimawandel, Verlust von Wäldern und Versiegelung von Böden, Artensterben sowie Verschmutzung von Luft, Böden und Gewässern.

Vor diesem Hintergrund ist es unverständlich, dass ein nun noch deutlich größerer Bullenmastbetrieb als der ohnehin schon riesige Ferkel- und Schweinestall in direkter Schulnähe gebaut werden soll. Im Vergleich zu den ehemals bestehenden und geplanten Schweinemastställen würden nach unserer Rechnung somit noch zusätzlich weitere 1.5ha bzw. 15.000 Quadratmeter Land bebaut und versiegelt werden. Das entspricht einer Fläche von mehr als 2 Fussballfeldern!

Und: Der neue Mastbetrieb rückt noch näher an die Schulen, Sportstätten und die Fangkampsiedlung — mit neuer Zufahrt und der Lage direkt an der Nordstraße. Wir haben eine Lagekarte erstellt, aus der man klar erkennen kann, was auf die Betroffenen zukommt.

Eine so enge Nachbarschaft von Mensch und Tier birgt nicht nur in Zeiten multiresistenter Keime und überschwappender Infektionen vom Tier auf den Menschen (sog. Zoonosen wie z.B. die Corona-Pandemie, Schweinegrippe etc.) ein Risiko.

Auch brandschutztechnische Bedenken sind vor dem Hintergrund der Ausmaße und dem besiedelten Standort — sowie bestehender Erfahrungen — angebracht. Ebenso ist bei Brunnennutzung der extrem wasserintensiven Bullenmast (>35.000 Liter täglich!) ein Absinken des Grundwasserspiegels zu erwarten, mit negativen Auswirkungen für die nachbarschaftlichen Grundstücke.

Völlig unverständlich ist uns daher, dass nach Aussage sowohl des Bauamtsleiters der Gemeinde Mettingen als auch der zuständigen Genehmigungsbehörde in Steinfurt weder eine öffentliche Beteiligung, noch eine Änderung der für den ehemals geplanten, viel kleineren Schweinestalls erstellten Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) nötig sei — und eine Umwidmung ganz einfach von statten gehen könne. Dabei sind — unabhängig von den genannten Aspekten — allein schon Emissionen wie Ammoniak und Methan bei einem Bullenstall 2.5-fach höher. Eine Vergleichbarkeit erschließt sich uns nicht.